The Corona Files

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ANDI: Hallo Brieffreund, Lieber Martin. Ich glaube ich habe alle Spiele gespielt. Ich glaube ich bin durch mit den ‚Bleib Fit zuhause‘- und ‚wie bringe ich Homeoffice und Homeshooling unter einen Hut ohne den Verstand zu verlieren‘ Videos. Alle scheiße. Ich glaub ich hab einmal zu oft auf den ‚..ist gerade live‘-Button auf Instagram gedrückt und irgendwelchen Menschen die ich zum Teil gar nicht so gut oder sogar überhaupt nicht persönlich kenne, dabei zugehört wie sie sich unterhalten. Viel zu lange dabei zugehört wie sie sich gegenseitig aus alten Büchern vorlesen, neue Bücher gibt es ja keine eine mehr oder sich erzählen, aus der Kindheit, und sich Fotos zeigen aus der Kindheit und sich sagen: Es wird niemals wieder so werden wie in unserer Kindheit. Ich glaub ich bin durch. Ich hab schon das Gefühl, dass ich niemals wieder Menschen außerhalb des Internets sehen werde, eigentlich auch gar nicht mehr sehen möchte, ich glaube ich habe das Gefühl, die Welt ist jetzt eine Scheibe. Und alle Menschen sind nur noch flat, geflattet, geflatteter als die Curve, und alle Menschen bewegen sich nur noch ruckartig und klingen blechern und abgehackt. Ich bin mir nicht sicher ob ich jemals wieder ein normales Gespräch werde führen können. Und heute, heute ist erst Tag 10. What the Fuck. MARTIN: Tag 10. Ich unterschreibe jeden deiner Sätze. Hallo, schön von dir zu lesen. Ich hatte gestern auch den Gedanken, dass ich dir dringend schreiben muss, gut dass du das gestartet hast. Ich lese in den Zeitungen, die ich momentan nur digital durchscrollen kann, wie ich mich fühlen soll, also beispielsweise, dass ich jetzt schon völlig genervt von meinen Kindern sein sollte oder mein Aggressionspotential bald in Richtung häusliche Gewalt entwickeln sollte. Ich merke, dem ist nicht so. Ich liebe meine Kinder mit jedem Tag mehr und schätze ich ihre Eigenheiten und mit jeden Tag wache ich auf und denke mir, was für eine großartige Frau ich heiraten durfte. Das klingt kitschig, das ist kitschig. Aber ganz so harmonisch ist es nicht: Ich bin derjenige, der diese Idylle crasht: Ich bin unerträglich und hasse mich selbst dafür, hasse mich selbst dafür, dass ich mir Gedanken mache, wie es weitergeht und gerade in dieser ruhigen QUarantäne-Zeit, die man einfach nur genießen sollte, ein Maximum an Stress entwickle. Diese scheiß Leistungsgesellschaft ist so tief in mich eingedrungen, dass ich sie nur schwer ausscheiden kann. Ich Opfer. Aber das ist ja auch die alte Leiher. Damit du meinen momentanen Zustand einzuordnen weißt, ich bin so fertig, dass ich tatsächlich mit dem Gedanken spiele, zu meditieren. Melde dich bald wieder. Vielleicht können wir uns auch mal per Video treffen, wobei mich die Zerhackung der Wahrnehmung auch fertigmacht. ANDI: Tschernobyl war in unserer Kindheit vielleicht das einzige, das dem gleich kam, was jetzt gerade abgeht. Warum mussten wir damals eigentlich nur 4 Tage drinnenbleiben. Rückblickend vertraue ich dieser 4-Tage-Entscheidung eigentlich nicht mehr. Rückblickend würde ich sagen, 4 Tage sind bei einer nuklearen Katastrophe zu wenig, aber was weiß ich schon. Aber gut, ja. Verstehe, entschuldige, ich bin hängen geblieben, an meinen eigenen Gedanken hängen geblieben, wie grausam. Passiert mir in letzter Zeit leider oft, seitdem alles so langsam geht, Netflix vor allem so langsam geht. Gedrosselt und verpixelt. Wartezeiten in denen man dann oft auch nicht anders kann als sich selber irgendwelche Gedanken zu machen. Und auch schon fast verfällt in eine Art Trance, so wegkippt und schon fast verpasst wenn das Buffering zu Ende ist. Und in diesem Sinne bitte ich dich, lieber Martin, tu es nicht. Tu es unter gar keinen Umständen. Meditiere nicht. Überleg doch mal, was du dadurch alles auf‘s Spiel setzen würdest. Denn es besteht tatsächlich die geringe Chance dass du zu einer Art Erleuchtung kommst, und mal ehrlich wer will das schon. Würde das nicht alles ändern? Du bist weich geworden. Das ist ok. Denk daran in einer Krise werden wir alle weich. Müssen wir, kennen wir doch aus Filmen, den Serien, in denen die Helden und Heldinnen knallhart sind. Wissen mit einer Schrotflinte umzugehen und haben kein Problem damit, mal jemanden abzuknallen, wenn es sein muss, aber innen drinnen sind sie wei, butterweich, und sexy, dabei immer sexy. Martin bleib sexy. Mach‘s nicht wie ich, denn während die Welt endlich immer langsamer wird, wird mein Verfall immer schneller. Ich dusche nur noch alle 4, 5 Tage, zieh mich selten um und wenn dann auch nur so halbherzgig, vielleicht mal frische Socken, aber sicher nicht die ganze Montur. For whatß frag ich dich, for what? MARTIN: Okay, wenn du nur noch alle paar Tage duschst, dann ist die Distanz vielleicht ganz gut, wobei: wo wir früher schon keinen Sport gemacht haben, kann man ja jetzt wirklich nichts mehr machen. Vielleicht kurz rausgehen, ein paar Meter laufen. Natürlich gibt es immer noch die Menschen, die immer noch dabei sind selbst mit Haushaltsgeräten ihren body zu builden. Spätestens jetzt könnte man doch mit der selbstoptimierung aufhören. Die Menschen werden sich verändert haben, psychisch wie physisch. Eine neue Menschheit, sprunghafte Änderungen der Physiognomien, Änderungen von Verhaltensweisen – und auch die Mode wird eine andere sein. Vielleicht nähern wir uns jetzt den Bildern aus Science Fiction-Visionen an und laufen bald in glänzenden Anzügen herum. Ich habe ohnehin den Eindruck, dass die dystopischen Geschichten von Black Mirror bereits das Drehbuch unseres daily life liefern. Drohnen, die die Landschaft überwachen, Ausgangsbeschränkungen und Polizisten, die Ansammlungen von mehr als 3 Personen auflösen, Durchsagen von patroullierenden Miliz-Kräften, Überwachung von Bewegungsprofilen. Es ist verrückt.  Ich kann übrigens keine zwei Sätze fertigschreiben ohne unterbrochen zu werden. Irgendjemand braucht immer irgendwas. Wasser, eine Schere, den Code für den Download für Apps, will was vorgelesen bekommen undsoweiter. Das strukturiert meinen Tag nicht, es zerhackt ihn. In dreiminütige Aufmerksamkeitsschnippsel. Beim Lesen das gleiche. Aber ich nehme es relaxed, langsam werde ich entspannter. Wobei die geplante Massage im Spa kann ich wohl erstmal vergessen wie vieles Andere auch. Ein angenehmer Zustand eigentlich. Also man kann vergessen, deswegen vergisst man eigentlich nichts mehr. Corona-Logik. Ein Forschungsgebiet, das erst langsam erschlossen werden wird. Wir begeben uns in unbekanntes Terrain. ANDI: Män, mir geht‘s genauso. Alles nur Schnipsel, würde die Kinder ja gern mal ein paar Stunden bei Oma abstellen, aber geht ja nicht, die ist Risikogruppe, und man sorgt sich, man sorgt sich natürlich um die Liebsten. Und man fragt sich gleichermaßen, wer sind das, die Liebsten, und ist es überhaupt ausreichend wenn wir alle uns nur um unsere Liebsten sorgen, bleiben da nicht viel zu viele übrig, die niemandes Liebste sind, oder schon Liebste von irgendwem, derjenige oder diejenige sich aber auch gerade nicht Sorgen kann, weil seber so viele..Sorgen? Versteht man das? Sport mach ich auch keinen. Außer Kinder hochheben und wieder abestellen, das zählt doch eigentlich auch. Und nein, optimieren werde ich mich in keinerlei Form. Warum denn und für wen denn frag ich dich. MARTIN: Ich denke, dieser Crash war notwendig, für viele, die totale Entschleunigung. Ja, man muss es positiv sehen. Seien uns mal ehrlich, das konnte doch nicht so weitergehen. Let´s be positive. Denken wir daran: Was jetzt alles entstehen wird: vielleicht tatsächlich neue Bücher, neue Musik, neue Wege der Kommunikation und Kultur, neue Kinder (zumindest in bisher kinderlosen Familien), eine neue Leichtigkeit und wenn wir alle ganz fest dran glauben, vielleicht auch eine revolutionäre Änderung des Systems. Vielleicht werden die Menschen, die jetzt unser daily life am Leben halten, endlich richtig wertgeschätzt und das bildet sich auch monetär ab – und damit meine ich nicht die PolitikerInnen sondern die Krankenschwestern, Ärzte, Lieferdienste, PflegerInnen, SanitäterInnen oder auch ausgebeuteten Supermarktangestellten. Vielleicht konsumieren die Menschen wieder lokaler, vielleicht werden endlich die Firmen breitenwirksam geshamed, die uns die letzten Jahre überteuerten Kaffee oder Technikprodukte verkauft haben und trotzdem kaum mit Steuern zu einem funktionierenden Staat beigetragen haben, es immer noch nicht tun. Und meine wichtigste Hoffnung: Vielleicht ist dieses unsägliche Ritual des Handgebens endlich Geschichte. ANDI: Ok, ok, mal ruhig mit den jungen – oder vielleicht auch nicht mehr so jungen – Pferden. Erstens, Handshake und High-five, Low-Five, Fist-Five ist geil. Das lass ich mir nicht nehmen. Schon gar nicht den Handshake, der mir schon bevor ich mit jemanden ein Wort gesprochen habe sagt, ob der ein tougher Typ, oder ne Lusche, oder ein Rechts-oder Linksradikaler, oder ein Handwerker, oder ein Musiker, oder ein Veganer oder Fleischfresser, ein Vollidtiot oder eigentlich eh ganz ok ist. Sich zuwinken schaut außerdem total bescheuert aus. Man kann gar nicht cool winken egal wie sehr man sich anstrengt, man sieht immer aus wie ein Kleinind wenn man winkt. Und zweitens, sei nicht so positiv, du machst mir Angst. Wie sagt man doch: der Untergang der Menschheit ist leichter vorstellbar als der Untergang des Kapitalismus. Oder so ähnlich. Ich geh jetzt mal duschen, oder nein, doch nicht. Wasser ist kostbar. MARTIN: Ich sage mal: Tag 12. Geschätzt, ich weiß es ehrlich gesagt nicht und will nicht nachzählen. Mir sind auch die Wochentage verlorengegangen, ist auch völlig irrelevant. Bisher hatten die Supermärkte immer offen, wenn ich rausging und ich gehe nicht mehr oft hinaus. Kaufe das Notwendigste ein, sogenannte Grundlebensmittel, inklusive dem allseits beliebten Klopapier, und jede Menge Süßigkeiten und Knabbereien, also Luxusgüter. Der Einkaufswagen ist dann doch meistens bis obenhin gefüllt und die Blicke an der Kassa sind von Verachtung getragen, einerseits weil ich die den Bezahlvorgang aufhalte und andererseits weil mir in diesen Blicken unterstellt wird, ich sei ein klebengebliebener Hamster-Einkäufer oder Prepper, dabei habe ich einfach soviele hungrige Mäuler zu stopfen. Mal schauen, wie lange wir uns noch Avocados leisten können. Man hört im Moment, dass der Ausnahmezustand sich noch länger hinziehen wird, dass die Schulpause, dass die Einkaufssperren noch verlängert werden. Man hört viel. Währenddessen wird der Überwachungsstaat überall ausgebaut, was in den letzten Jahren selbst mit großer Anstrengung den Herrschenden nicht gelang, wird nun vollendet. Überwachung der Mobilfunkdaten um Bewegungsprofile zu erstellen. Drosselung des Internetverkehrs. Kommunikationsbeschränkungen, Ausgehsperren. In China flogen Drohnen, in Großbritannien fliegen Drohnen, auch in Österreich werden sie schon eingesetzt. Ja, eh, man muss alles versuchen, um die Pandemie einzudämmen, und man kann noch nicht vom Ende der Demokratie sprechen, aber es bleibt unheimlich.Wenn die Krise vorbei ist, sind wir im Big Brother-Land, wahrscheinlich schon früher. Warum erfüllen sich eigentlich immer die Dystopien? Warum erfüllen sich nie die Utopien? Ja, du hast oben richtig gelesen, ich habe von „Herrschenden“ gesprochen. Aber nicht, weil ich jetzt auch unter die Verschwörungstheoretiker gegangen bin, sondern weil ich glaube, es ist an der Zeit wieder klar Stellung zu beziehen. Klassenkampf gegen die Klassenclowns a la Trump und Johnson, gegen Firmen und Personen, die selbst in der Krise noch dazugewinnen, gegen das Ungleichgewicht, in dem die vielen mit Konten, auf dem am Ende des Monats nichts oder weniger drauf ist, auf einer Seite der Waage stehen und auf der anderen Seite, hochgehoben, die wenigen, die ihr Vermögen gar nicht mehr zählen können, weil es ständig wächst. Und diesen Zustand haben „die Herrschenden“ die letzten Jahrzehnte zementiert. Siehst du, ich bin gar nicht so positiv. Ich bin sogar 0 positiv, wie ich seit heute weiß, denn mein Blutspendeausweis kam heute an, nachdem ich letzte Woche Blut gespendet habe. Ich habe es nicht nur gemacht, um zu helfen, sondern auch für den thrill. Falls ich meine Therapeutin jemals wieder sehe, frage ich sie mal, warum ich es so genieße, dass ich gestochen werde. Ein Wunder, dass ich kein Junkie geworden bin. Aber vielleicht kommt die Zeit ja noch. Drogen. Eigentlich wäre jetzt eine gute Zeit mal ein paar Drogen durchzuprobieren, daheim wird irgendwann langweilig werden, das könnte ein LSD-Trip vielleicht etwas interessanter machen. Das ist ein Scherz, ein Scherz! Schließlich gibt es gerade ohnehin soviel zu überdenken und nachzudenken, zum Beispiel über den Tod und die ewige Sinnlosigkeit des Lebens. Ich wünsche dir süße Träume. ANDI: Martin, ich bewundere dich für deine unerschrockene Ambition den Klassenkampf wieder aufzunehmen. Es rührt mich, und auch wenn die Umstände die dazu führen wohl tatsächlich 0-Positiv sind, so ist das Feuer das in dir lodert und dass mein Kämpferherz sogar durch die toten, kalten, kabellosen Leitungen des Internets, erwärmt, A-Positiv. Während du die Revolution planst, swingt bei mir gerade alles in eine andere, äußerst bedenkliche Richtung, und ich frage mich woher und warum? Die Langeweile ist es nicht, denn langweilig ist mir keinesweg, eher das Gegenteil ist der Fall, mein Puls ist hoch, meine Nerven unter ständiger Anspannung, ich ann das Wort ‚Papa‘ nicht mehr hören. Es ist wie ein Nadelstich in mein Trommelfell, lässt mich jedesmal zusammenzucken und a liebsten würde ich schreien. Aber ich schreie nicht. Nein, ich kompensiere anders, ganz anders, völlig absurd, und wie gesagt besorgniserregend. Es fällt mir wirklich nicht leicht es zuzugeben, aber Martin, ich bin kurz davor ein Foto von meinem Mittagessen auf instagram zu posten. Ja. Das muss man jetzt erst mal verdauen. Aber zuerst, bevor man es verdaut, muss man es fotografieren. Es wird noch schlimmer. Ich habe darüber nachgedacht das Backen zu erlernen, nur um meine ersten Cupcakeversuche ins Internet zu stellen. Was ist bloß los mit mir? was geht hier vor? MARTIN: Ich habe noch nicht soviele Bücher gelesen, wie ich wollte. Ich habe noch nicht alle Serien geschaut, wie ich wollte. Ich habe vielleicht ein oder zwei Filme geschafft, bin allerdings immer vor dem Ende eingeschlafen. Ich habe noch nicht das ganze Haus geputzt, noch nicht richtig ausgemistet. Und die 4 Theaterstücke, 3 Romane und 2 Gedichtbände, die in mir stecken, sind auch noch nicht rausgekommen. Ich habe es noch nicht geschafft, mich weiter zu entwickeln. Bezweifle jetzt schon, dass das klappen wird. Das Absurde daran: Mir fehlt die Zeit, die Tage verfliegen tatsächlich. Ich habe schon Angst, dass ich den Ausnahmezustand nicht genutzt haben werden konnte. Welche Zeit ist das? Ebenfalls keine. ANDI Nicht zu vergessen, dass ich heute Morgen ein #outofbeedlook Selfie von mit machen wollte. Ich hasse mich. More than ever. Und ja, Martin, ich sag mal so, wenn das mit der Revolution was werden soll, bleibt auch keine Zeit zu lesen, oder ein buch zu schreiben. Danach dafür dann jede Menge. „Wie ich die Coronakrise nützte um die Welt zu retten.“ von Martin Dueller. Das ist doch catchy. MARTIN: Alle meeten auf Zoom, alle reden von Zoom. Ich denke mir, jetzt wär die richtige Zeit für ein Comeback von Chatroulette. ANDI: Zoom stiehlt Daten. Big Time. Hab ich gelesen. Und Chatroulette is dead. Jetzt gibt‘s Azar,  oder wie das heißt. Wobei das ist mehr für fuckbuddys im Internet finden glaub ich, weniger für Penis in die Kamera halten. heutzutage wird man sehr schnell gesperrt wenn man Geschlechtsteile in die Webcam hält. Hab ich gehört. MARTIN: Vielleicht ist die Zeit wieder angebrochen, dass man sich wieder mit dem deutschen Gruß (umgangssprachlich: Hitlergruß) begrüßt, die Zeit würde passen. 100 years ago. Es wäre kontaktlos und wirkt nicht kindermäßig sondern daran würde man merken, das meint jemand ernst. Alle starten ein Corina-Tagebuch und die meisten machen es öffentlich in Zeitungen oder auf Blogs oder Vlogs. Was heißt das für uns? Wenn wir nicht mit einer Sensation kommen gehen wir unter. Hast du schon ein Gegenmittel? Bist du infiziert? Irgendwas arges oder einzigartiges bräuchten wir.