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#49 – „internationalisMEN“

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei’n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt’gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

Immer noch keine Kohle, immer noch Schulden, aber zumindest wieder Strom. Und den Strom nutzen die 2 Radioheads Andi und Martin um durch die Zeit zu surfen.

#47 – „ungehorsam hoch 2“

Am besten man skippt die erste halbe Stunde und erspart sich unser Gequatsche und geht direkt zu 30 min Mitschnitt aus unserer Produktion „Von der Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ (Schauspiel: Gernot Piff)

Am besten man schaltet nach der ersten halben Stunde ab und erspart sich den Mitschnitt unserer Produktion „Von der Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“, obwohl Gernot Piff das ganz gut macht.

(Anmerkung: noch immer keine Subventionszusage)

#45 – „schlechtere stimmung allein“

Immer wenn man denkt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo noch schlechtere Stimmung her. Die letzte Sendung war schon sehr fragwürdig und inkorrekt, aber diese Sendung, die wir getrennt aufgenommen haben mussten, topt die schlechte Stimmung und die schlechten stimmen nochmal um welten. andis texte sind aber schon sehr schön. … hatten wir das nicht schonmal?

viel musik, deswegen kurze sprechzeit im podcast.

#43 – „Landsleute raus …“

..aus der Verassung. Ban, bäng, Benger!

Wir sind ja gar nich live. Deshhalb reden wir heute über einen Disput den die Landsleute gestern (ja eh) schon wieder beigelegt haben. Ja eh, bekennt sich Kärnten also doch zu Vielfalt und zur Fürsorge für alle Landsleute gleichermaßen (auch jenen aus Vorarlberg zugewanderten)
Was für ein Bekenntnis!
Was für ein Land!

Sollte der Politik immer noch danach sein etwas aus der Verfassung zu streichen, schlagen wir den Begriff „Landsleute“ vor.

Kärnten bleibt in schlechter Verfassung.

Folgende großartige Songs hört man nicht im Radiolab, könnte man aber nachhören:
– The I Fratelli Ramoreo „Young Romance“ <– http://fm4.orf.at/soundpark/t/theifratelliramoreo/main
– A Life, A Song, A Cigarette „To Axion Esti“ <– https://itunes.apple.com/at/album/to-axion-esti/id1074356465?i=1074356938

 

 

#42 – „gewürzt oder gekürzt“

Wir sind dabei! Unter den 15 FinalistInnen des Ö1 Track 5` Kurzhörspiel Wettbewerbs. Unser Beitrag: Eine Erzählung von Goethes Werther in Jugendsprech. Gemeinsam mit SchülerInnen der Polytechnischen Schule unter der Leitung von Siggi Ortner haben wir im Rahmen eines Workshops im Lesezeichen Festival einen dopen Beitrag gemacht. Word. Und der Beitrag ist sehr fresh, richtig geil und Gangster. Wir sind etwas strong umgegangen mit Werther, dieses Opfer! Darüber reden wir und üblicherweise auch über weitere Dinge dieser, unserer Welt.

Man kann übrigens noch für uns abstimmen, muss sich allerdings auf ORF.at registrieren. Würde sich für uns trotzdem lohnen. Unser Beitrag heißt „Werther leicht gewürzt“ Danke.

LINK: http://oe1.orf.at/artikel/460332

Weiters gibt es Musik von Garish, Rio Reiser und … aber leider nicht im Podcast.

#41 – „wir sehen finster“

Wahnsinnig uninspiriert gehen wir in unsere wirklich erste Sendung im neuen Jahr, dabei könnte der Ausblick nicht schöner sein. 2016 ist vorbei und da wir noch halbwegs jung sind, liegt noch viel vor uns. Auch wenn wir rauchen, auch wenn wir immer noch auf die tieftraurigen Lieder stehen, die es allerdings aus rechtlichen Gründen wieder nicht in den Podcast schaffen dürfen. Aber wir reden etwas über Bob Dylan, denn kommenden Dienstag (17.1.2017) wird zu Ehren des aktuellen Nobelpreisträgers für Literatur eine Lesung mit Musik stattfinden.
Es kracht an allen Ecken und Enden und trotzdem sind wir viel zu leise. We see a darkness.

(An-)Gespielte Songs:

(goubran) – Captain Thomas
Wolfgang Ambros/Andre Heller – Für immer jung
Ernst Molden – I siech wos finstas
Johnny Cash – I see a darkness

Ausstrahlung: So, 14.1.2017 – 22 bis 23 Uhr auf 105,5, Radio Agora oder via livestream agora.at/livestream

 

Chronicles – Ein Abend zu Ehren des Nobelpreisträgers für Literatur 2016: Bob Dylan
17.1.2017, 20 Uhr – Filmstudio Villach
Alfred Goubran spielt Dylan-Lieder, Oliver Vollmann liest aus „Chronicles I“

#40 – „fuck off 2016“

Die 40. Ausgabe des a.c.m.e,-radiolab und die erste im Jahr 2017 … Wenn man dies jetzt hören kann, haben wir alle den Jahreswechsel überlebt. Wir sind wieder etwas besser drauf, haben live sehr gute Musik gespielt (Tini Trampler & Das dreckige Orchestra, Die Gitarren der Liebe, Christiane Rösinger).

Es geht weiter.