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#56 – „nah bei … what?“

wir sind tatsächlich auf einen berg gestiegen. den sogenannten hausberg. den dobratsch. zu fuß rauf und oben haben wir nichts zu essen bekommen und deswegen ganz viel bier getrunken. und dann stiegen wir am gipfel herum, haben uns in eine der 2 kirchen gesetzt und über – tatsächlich – gott und die welt gesprochen. man hört das am hall. andi hat martin ständig unterbrochen und also ist letzterer noch schwerer zu verstehen als sonst. aber unser bergführer gerhard reißt das etwas raus. zum schluss haben wir noch peterlicht gespielt, im podcast hört man das aber nicht wirklich. es war ein langer walk. tschüss, bis zum nächsten mal, liebes wandertagebuch.

#55 – „dr summer“

zuerst dachten wir, wir machen eine folge über sex. es ist ja gerade auch unglaublich heiß und die körperteile schwitzen, männliche und weibliche und abends schwitzt man vielleicht auch gemeinsam im bett – oder am strand. da hätte die folgenbenennung mit „dr sommer“ auch ganz gut gepasst. aber wir maßen uns natürlich nicht an, ratschläge zu sex zu geben und irgendwie sind wir thematisch auch etwas abgebogen, also wurde es nur „dr summer“, nicht als englische übersetzung von sommer, sondern weil wir in andis küche aufgenommen habe .. und da hat es immer so gesummt. lustig nicht? genauso wie die songs .. och, schade, die hört man im podcast leider nicht.

zum nachhören:
Der Arne und die Anderen – „Ohne lang zu fragen“
Neuschnee feat. Pippa – „Umami“
Die Schröders – „Lass uns schmutzig Liebe machen“

#54 – „bachmann edition 2017“

Nennt uns Orakel. Im letzten Jahr haben wir den Publikumspreis für Stefanie Sargnagel vorausgesagt, in diesem Jahr haben wir den Bachmannpreis für Ferdinand Schmalz prophezeit. Und wie hat Schmalz den Preis bekommen? – Verdient. Ein unglaublich hervorstechender Text mit schmalzscher Sprachvirtuosität …. wir hören schon auf, wir sind ja keine Kritiker. Im Lendhafen waren wir auch in diesem Jahr wieder bei den lend I hauern eingeladen und durften ein radiolab machen. Zu Gast: Stefanie Sargnagel, Ferdinand Schmalz und Alfred Goubran.
Wir fühlten uns durch ihre Anwesenheit geehrt, ob wir das Gespräch auch sinnvoll genutzt haben, hört man – gekürzt – in dieser Folge des radiolabs.

#53 – „der kalif storch“

Unser a.c.m.e,-bunker a.k.a. Proberaum wurde für ein Sommerfest geöffnet, gleichzeitig mit Ateliers und anderen Räumen des Haus der künstlerischen Begegnung St. Martin. Es gab nicht nur Bier und Wein und Brot sondern verschiedene KünstlerInnen zeigten Ausschnitte ihres Schaffens. Unter anderem das Turbotheater/Stefan Ebner, Larissa Tomassetti, Gernot Fischer-Kondratovic/Franz from Austria, Herwig Steiner, Stephan Stanzel, Leona Rajakowitsch, David Stockenreitner, ….  Much too much, aber: schön war´s.

Wir freuen uns sehr die Live-Hörspiellesung von „Kalif Storch“ der „Die großen Ferien“ in voller Länge bringen zu dürfen.
Als man solche Hörspielkassetten noch hörte, war die Angst vor den Flüchtlingen noch weit weg, der Orient ein Sehnsuchtsort und andere Kulturen interessant. Als man solche Hörspielkassetten hörte, waren wir noch klein und schliefen unzählige Male zu exakt diesem Hörspiel ein.
Augen zu und hören (Das lästige Gequatsche rundherum kann man gerne überspringen)

„Kalif Storch“ – Live-Hörspiel-Lesung von „Die großen Ferien“

Idee & Umsetzung: David Kleinl/Herwig Steiner
Es lesen: David Kleinl, Herwig Steiner, Simone Dueller, Martin Dueller

# 51 – „technisches Erbrechen“

Wir dachten, die Mikrofone funktionieren und waren motiviert – leider haben wir technische Nieten alles falsch gemacht.

Wir dachten, die Mikrofone waren aus  – leider waren wir noch on air.

Daraus lernen wir: Egal, wie man es macht, immer ist es falsch. Das schreiben wir jetzt als Meme auf facebook und alle können es anklicken.

nein, musik gibt es keine. dürfen wir nicht, sonst müssten wir 782734823948.

#50 – „schlechtes jubiläum“

Wir haben ein Jubiläum und nichts Besseres zu tun als in nicht allzu nüchternem Zustand – um es freundlich auszudrücken – durch Graz … äh … zu rauschen, in der Nacht. Wo wir spätnachts uns dann zur Vernunft rufen. Aber ob das wirklich vernünftig war? Kein Glanzstück unserer nicht vorhandenen Karriere … aber diese Folge können wir uns von nun an anhören, wenn wir uns wieder mal fragen: Wo ist eigentlich unsere Karriere? Vielleicht landen wir irgendwann im Werbefernsehen, mit elektrischen Zahnbürsten, die so groß wie ein Besen sind.

#49 – „internationalisMEN“

Wacht auf, Verdammte dieser Erde,
die stets man noch zum Hungern zwingt!
Das Recht wie Glut im Kraterherde
nun mit Macht zum Durchbruch dringt.
Reinen Tisch macht mit dem Bedränger!
Heer der Sklaven, wache auf!
Ein Nichts zu sein, tragt es nicht länger
Alles zu werden, strömt zuhauf!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

Es rettet uns kein höh’res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun
Uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!
Leeres Wort: des Armen Rechte,
Leeres Wort: des Reichen Pflicht!
Unmündig nennt man uns und Knechte,
duldet die Schmach nun länger nicht!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
wir sind die stärkste der Partei’n
Die Müßiggänger schiebt beiseite!
Diese Welt muss unser sein;
Unser Blut sei nicht mehr der Raben,
Nicht der mächt’gen Geier Fraß!
Erst wenn wir sie vertrieben haben
dann scheint die Sonn‘ ohn‘ Unterlass!

|: Völker, hört die Signale!
Auf zum letzten Gefecht!
Die Internationale
erkämpft das Menschenrecht. 😐

Immer noch keine Kohle, immer noch Schulden, aber zumindest wieder Strom. Und den Strom nutzen die 2 Radioheads Andi und Martin um durch die Zeit zu surfen.

#47 – „ungehorsam hoch 2“

Am besten man skippt die erste halbe Stunde und erspart sich unser Gequatsche und geht direkt zu 30 min Mitschnitt aus unserer Produktion „Von der Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ (Schauspiel: Gernot Piff)

Am besten man schaltet nach der ersten halben Stunde ab und erspart sich den Mitschnitt unserer Produktion „Von der Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“, obwohl Gernot Piff das ganz gut macht.

(Anmerkung: noch immer keine Subventionszusage)